19. Dezember 2018

Mitglieder der AG Sozial Dienst sprachen mit Minister Mertin!

  • Foto: BSBD-intern Von rechts nach links Kollege Enders, Kollegin Grill, Dr, Hund, Minister Mertin, Kollege Paulus, Kollege Oschmann, Kollegin Genzlinger

Anlass für das Gespräch war ein gemeinsamer offener Brief der Landesarbeitsgemeinschaft der Sozialen Dienste im Vollzug (LAG) und dem BSBD im Februar des Jahres, in dem die aktuellen Probleme ausführlich schriftlich dargelegt wurden.

Insbesondere der Stellenkegel und der daraus resultierenden Beförderungssituation sowie die Auswirkung der Dokumentationspflichten waren der überwiegende Inhalt des Schreibens. Die Reaktion des Ministers: eine Einladung zur Erörterung ins Ministerium. Wegen terminlichen Schwierigkeiten und der Tatsache, dass die AG Mitglieder das Ergebnis der Umfrage innerhalb der Laufbahn abwarten wollten, kam der Termin erst Ende Dezember zustande. An dem Gespräch nahmen neben Minister Herbert Mertin auch der Abteilungsleiter der Abteilung 5 beim Ministerium der Justiz Herr Dr. Hund teil. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bedankten sich zunächst die Teilnehmer der AG für die positive Entwicklung im Hinblick auf die im Haushalt ausgewiesenen Beförderungsstellen. Kollege Enders wies noch einmal auf die nicht sehr günstige Beförderungssituation der letzten Jahre hin, umso mehr sei der jetzt eingeschlagene Weg richtig. Im Anschluss berichtete der BSBD Fachgruppenvertreter der Laufbahn Kollege Hagen Paulus über die Veränderungen in der Basisarbeit. Paulus brachte seine Erfahrungen aus 25-jährige Berufserfahrung ein. Mehr Zeit sei notwendig die tägliche Arbeit zu erledigen. Viele Tätigkeiten haben sich im Laufe der Jahre verändert. Die Arbeit sei nicht weniger geworden eher wesentlich mehr. Die Vorsitzende der LAG, Kollegin Birgit Genzlinger, wies noch einmal auf die Notwendigkeit von Standards hin. Nach Aussage des Ministeriums soll durch vermehrte Inanspruchnahme von Basis Webs mehr belastbares Zahlenmaterial zu Verfügung stehen.