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27. Januar 2020

Arbeitsbetriebe in den Anstalten ein wichtiger Pfeiler der Resozialisierung!

AG Werkdienst war zu einem Gespräch im Ministerium der Justiz in Mainz

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Werkdienst des BSBD Rheinland-Pfalz machten ihren Antrittsbesuch bei der neuen Referatsleiterin Angelika Feils für den Bereich der Arbeitsverwaltung im Ministerium der Justiz. Weitere Teilnehmerin war Frau Förster vom Ministerium.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde wurden die Probleme der Arbeitsbetriebe und der Laufbahn angesprochen. Zunächst wurde von Kollege Hermann Klein angemerkt, dass zwischenzeitlich der Meisterabschluss in der freien Wirtschaft dem Bachelorabschluss gleichgestellt wird. Hier liegt die Zielsetzung der AG auch im Bereich des Werkdienstes diese Regelung einzuführen. Auch die Möglichkeit bis zur A 11 befördert zu werden - wie in vielen Bundesländernschon möglich – wurde erörtert. Wenig hilfreich, so die Gewerkschaftler sei in diesem Zusammenhang die neue sogenannte „Schulerliste“. Hier würden die stellvertretenden Betriebsleiter beförderungsmäßig abgehängt. Mit auf der Wunschliste der BSBD Kollegen stand auch die Anpassung der Anzahl der Werkdienststellen und die Erhöhung der Werkdienstzulage. Begrüßt wurden die Anstrengungen der Aufsichtsbehörde die technische Ausstattung der Eigenbetriebe deutlich zu verbessern. Frau Feils und Frau Förster hörten den Kollegen aufmerksam zu. Sie baten aber um Verständnis, dass bei vielen der Problemfelder die Haushaltslage des Landes eine Verbesserung verhindert. Dennoch will man sich auch zukünftig für die Belange der dort tätigen Kolleginnen und Kollegen einsetzen.

Weitere Gesprächstreffen sollen folgen.